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Iyengar-Yoga:

Iyengar -Yoga ist klassischer Hatha-Yoga, wie ihn Sri B.K.S. Iyengar auf der Basis der Yoga-Sutras von Patanjali entwickelt hat. Die Schüler von Sri B.K.S. Iyengar sprechen von Iyengar-Yoga, wenn sie diese Form des Hatha-Yoga meinen.

Yoga, dieses alt-indischen System von Körperstellungen (Asanas) und Atemkontrolle (Pranayama), macht den Körper stark und beweglich und wirkt sich positiv auf die Atmung, den Blutkreislauf, die Verdauung und den Hormonhaushalt aus.

Die anhaltende Praxis des Yoga bewirkt mit der Zeit auch Ausgeglichenheit, Klarheit im Geist und die Fähigkeit sich zu konzentrieren und gibt den Übenden ein Gefühl des Friedens und des Einsseins mit ihrer Umwelt.

Dies ist jedoch nur der Anfang auf dem langen Weg zur Selbstverwirklichung (Samadhi). Sie ist letztlich das Ziel, das der Yoga anstrebt.








Was ist ein Asana?

Asanas sind keine gymnastischen Übungen sondern sorgfältig abgestimmte Körperstellungen, die feinste Auswirkungen auf jeden Knochen, jeden Muskel, jeden Nerv, jedes Organ und den Körper als Ganzes haben.

Asanas entwickeln Beweglichkeit, Gleichgewichtssinn, Durchhaltevermögen und Energie. Sie vermindern Müdigkeit und halten den Körper frei von Krankheiten. Ihr eigentlicher Wert liegt aber in der Art und Weise, wie sie den Geist, die Sinne und den Intellekt trainieren und koordinieren.

Ein sorgfältig und ruhig ausgeführtes Asana führt zu emotionaler und geistiger Ausgeglichenheit.

Was ist Pranayama?

Prana bedeutet sowohl Atem und Atmung, als auch Leben und Lebens-Energie.

Ayama bedeutet Länge, Ausdehnung,Verlängerung und Zurück- oder Anhalten.

Pranayama ist die Kontrolle über alle Funktionen der Atmung, nämlich der Einatmung (puraka), der Ausatmung (rechaka), und des Zurück- oder Anhaltens des Atems (kumbhaka).

Durch das Üben von Pranayama lernt man den Fluss des Prana im Körper zu lenken und zu kontrollieren und diesen Lebens-Atem mit dem Geist zu vereinigen. Dies eröffnet den Weg zu Kontemplation (Dharana) und Meditation (Dhyana).